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Wie Wir Wollen – all night long

Am 25. und 26. Oktober veranstaltet e_may in Koproduktion mit WIEN MODERN, dem Palais Kabelwerk und in Zusammenarbeit mit PHACE einen Konzertmarathon von 19:30 mit open end am frühen Morgen, gefolgt von einem Frühstück.

Die räumliche Aufteilung der einzelnen Konzerte ist auf die Gegebenheiten des Hauses abgestimmt; der Dramaturgie des Programms folgend, bewegt sich das Publikum mit der Musik durch die Räume.

Unter dem Titel „Wie Wir Wollen – all night long“ werden unterschiedliche Positionen Neuer Musik in Bezug zueinander gesetzt: Kompositionen für akustische Ensembles, zeitgenössische Vokalkompositionen und Werke für Elektronik treffen auf offene Formen, wie die strukturierte und die freie Improvisation so wie auf Stücke, die sich mit Performance- und Videokunst auseinandersetzen.

Unter den ausgewählten, höchst diversen Arbeiten finden sich auch Stücke der Grande Dame der österreichischen Komponistinnenszene Luna Alcalay.

Ausgehend von der Spurensuche „25 Jahre WIEN MODERN“ nähert sich das Programm über Olga Neuwirth, Liza Lim, und Rebecca Saunders dem aktuellen Schaffen heimischer Komponistinnen wie Tamara Friebel, Elisabeth Harnik, Electric Indigo, Irradiation, Pia Palme, Elisabeth Schimana, Tamara Wilhelm, Caroline Profanter und Joanna Wozny.

International blickt e_may 2012 nach Holland, wo die Komponistin, Elektronikmusikerin und Querflötistin Anne La Berge arbeitet, wie auch nach England zur Komponistin Liza Lim. Lim unterrichtet an der Universität Huddersfield, die für ihr renommiertes Festival zeitgenössischer Musik bekannt ist. Werke von Lim wurden bereits 1993 bei WIEN MODERN gespielt.

Um Mitternacht startet Club meets Avantgarde:

In “impromptu électrique” ist Electric Indigo mit Burkhard Stangl im Duo vertreten.
Elisabeth Schimana generiert in Zusammenarbeit mit Gernot Tutner und Norbert Math akustisch und visuell den „Dope Beat Rosengarten“.

Viertelakzentuierte technoid anmutende Rythmik, in einem für Techno ungewohnt langsamen Tempo. Konzeptionell, roh und offen – eingebettet in 1000 feine Dornenstiche, flüsternde Rosen, 24 knatternde und rauschende Oszillatoren und den alles überwuchernden Rosenprojektionen.

Irradiation ist mit „Patterns of Symmetry Breaking“ auf der Spur von Quantengravitation & Supersymmetrie. Präsentiert wird ihr, kurz zuvor am Austrian Cultural Forum New York uraufgeführtes Werk in einer Neufassung mit visueller Interpretation von Thomas Wagensommerer.

Die Komposition von Katharina Klement »granular« für Schlagzeug/Perkussion, Klavier und Elektronik, wurde anlässlich der Poesietage Linz im April 2007 uraufgeführt. Auf dem bei „Club meets Avantarde“ gezeigten gleichnamigen Film »granular« für 4-Kanal-Version und Video ist ein Live-Mitschnitt aus der Hanisch Maschinenhalle Linz. zu hören. Das Video von Billy Roisz entstand im Nachhinein zur bereits abgemischten Version.

Eine bereits langjährige Zusammenarbeit, sowohl auf kompositorischer wie auf improvisatorischer Ebene, verbindet Jorge Sánchez-Chiong aka JSX mit Martin Siewert. In ihrer neuen Arbeit “[sprl2]” sind sie mit Turntables, E-Gitarren und Elektronik bis in die frühen Morgenstunden zu hören.

Das Publikum kann je nach Lust und Laune sitzend oder auf Matten am Boden liegend, ganz nach dem Motto von “Wie Wir Wollen – all night long”, die Nacht mit Musik verbringen.

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Link zu PHACE

Eine Kooperation von WIEN MODERN mit e_may und Palais Kabelwerk, in Zusammenarbeit mit PHACE.